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Erstes „Auswärtsspiel“ 2010 am 21. Januar setzt auf Sicherheit „Präzision aus Jena“ zu Gast bei der Schmeissner GmbH, Hermsdorf
Das erste Mitgliedertreffen im neuen Jahr war zugleich eine Premiere der BVMW-Fachgruppe „Präzision aus Jena“ (PaJ). Zum ersten Mal verliessen die Mitglieder das gewohnte Terrain im Großraum Jena-Kahla und versammelten sich am 21. Januar 2010 im Hermsdorfer Unternehmen SCHMEISSNER GmbH, Sicherheits- und Kommunikationstechnik.
Wirtschaft mache eben nicht vor kommunalen Grenzen halt, deutete Jenas BVMW-Chef Dietmar Winter, dass die Fachgruppe mit Mitgliedern aus Jena und dem Saale-Holzland-Kreis sich als „Präzision aus Deutschland“ im vergangenen Jahr für Mitglieder aus ganz Deutschland geöffnet hat.
Geschäftsführer Uwe Schmeißner begrüßte gemeinsam mit Unternehmensgründer und Vater Dieter Schmeißner die etwa zwanzig Fachgruppenkollegen. Gemeinsam bauten sie das Familienunternehmen in den vergangenen knapp 18 Jahren stetig zu einem anerkannten Partner und führenden Anbieter von Sicherheitstechnik aus. In der Palette der im eigenen Hause entwickelten und produzierten Sensoren und Systeme für Einbruchmeldetechnik befindet sich der weltweit einzige, aktive Glasbruchmelder. Zu den Kunden zählen neben der Jenoptik AG die führenden Anbieter von Einbruchmeldetechnik beispielsweise BOSCH, SIEMENS, ABB. Die Spezialisierung der Schmeissner GmbH auf die Konzeption und Herstellung von Sensoren zum Schutz und Überwachung wertvoller Kunstgegenstände haben Kunden europaweit überzeugt. So gehören namenhafte Museen und Kunstgalerien, wie das Grüne Gewölbe in Dresden, die Nationalgalerie in Dublin, die Pinakothek in München oder die Eremitage in St. Petersburg zur Klientel der Schmeissner GmbH. Neben der Herstellung ihrer Sensortechnik und Kontakten, die circa 80 Prozent des Umsatzes ausmacht, planen, installieren und warten die Mitarbeiter in der Region sicherheitstechnische sowie Elektro- und Fernsehanlagen.
Nach Rundgang erhielten die Gäste im Fachvortrag von Dieter Schmeißner einen „Crash-Kurs“ zu Sensortechnologien. Seit er 2007 die operative Geschäftsführung an Sohn Uwe übergeben hat, widmet sich der Radio- und Fernsehmechanikermeister nun verstärkt den Innovationen und Weiterentwicklungen. Aktuell werde im Hause an neuen Funktionalitäten der Sensoren geforscht und auch mit Partnern, wie beispielsweise dem Hermsdorfer Institut für technische Keramik (HITK) in der direkten Nachbarschaft, werden ständig Forschungskooperationen gepflegt.
Der Hersteller von Sicherheitstechnik beschäftigt inzwischen 15 Mitarbeiter und unterhält zu mehr als 20 Firmen der Region Partner- und Lieferantenbeziehungen. „Bei der ‚flachen Fertigung’, die wir fahren, bedarf es einer hohen Flexibilität bei der Partnersuche. Wir haben daher nicht gezögert, nach Hermsdorf einzuladen“, blickten beide Schmeißners kurz zurück. „Direkt vor Ort lässt es sich immer noch am besten über angebotene und andererseits auch selbst benötigte Leistungen, wie beispielsweise Prototypen- oder Präzisionsteilefertigung, reden“, befürworteten sie unisono die Idee, die der BVMW mit derartigen Treffen unterstützt.
Text: Janine Weller, FAKT PR Fotos: Karsten Seifert, FAKT PR
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